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Mark Mobius investiert wieder in Emerging Markets


21.02.2018 11:37 Uhr

Nach seinem Austritt bei Franklin Templeton überrascht der Experte für Emerging- und Frontier Markets mit der Ankündigung, in Kürze seine eigene Fondsgesellschaft zu gründen.

Vor gut einem Monat war Mark Mobius bei Franklin Templeton ausgeschieden. Dort war der 81-jährige fast drei Jahrzehnte Anlageexperte für die Emerging Markets. Von einem Ruhestand will Mobius offenbar nichts wissen. Am Montag gab er laut dem indischen Informationsdienst livemint.com auf einem Pressetermin bekannt, dass er vorhabe, einen eigenen Fonds aufzulegen, den seine eigene Investmentfirma verwalten solle: „Es gibt keinen Ruhestandsplan“, so der Emerging-Markets-Guru, „ich starte eine Fondsmanagement-Gesellschaft“. Die Lizenzanträge sollen bereits den Behörden in Luxemburg und London vorliegen.

Der Anlagefokus wird nach Angaben von Mobius auf Emerging- und Frontier Markets liegen. Verfolgt werde eine long-only-Strategie. Im Zentrum stehe die Nachhaltigkeit der Geldanlage. Der Fonds werde nur in Unternehmen anlegen, die ESG-Kriterien entsprächen und in denen das Potential stecke, sowohl die Unternehmensführung als auch die Umwelt und die soziale Umgebung positiv zu entwickeln. 

Gefragt nach den aktuell attraktivsten Ländern innerhalb der Emerging Markets, sprach sich Mobius für Indien aus. Dort gebe es wirtschaftliches Wachstum und politische Reformen. Besonders indische Banken, die technologische Synergien nutzten, seien zu beachten. Ob sein Fonds sich auf indische Unternehmen konzentrieren werde, blieb unbeantwortet.


(DW)

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